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Montag, 27.04.2015

85 Milllionen Euro Fördermittel - Die Bildungsprämie für Erwerbstätige

Viele junge Menschen sind froh, wenn sie den Schulalltag überstanden haben und in das Berufsleben einsteigen können. Doch auch hier ist mit dem Lernen noch lange nicht Schluss. Wer heute für seinen Arbeitgeber attraktiv bleiben will, sollte dem Lernen nicht verschlossen begegnen. In diesem Sinne will das Bildungsministerium 85 Millionen Euro bis 2017 an alle Erwerbstätigen verteilen, die sich weiterbilden wollen, unter der Bedingung einiger zu erfüllender Voraussetzungen.

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" ... Die wichtigste geförderte Kategorie von Unternehmen sind immer die KMUs (=kleine und mittlere Unternehmen). Mit Wirkung vom 1. Januar 2005 wurden KMUs EU-weit neu definiert. Diese Definition ist für Sie wichtig, da Sie nur die attraktiven Fördermittel erhalten, wenn Sie in diese Kategorie fallen. Sollte Ihr Unternehmen die unten genannten Kriterien erfüllen, so sind Sie anspruchsberechtigt und erhalten nicht rückzahlbare Zuschüsse, sobald Sie einen Antrag bei dem entsprechenden Förderprogramm stellen. Im Einzelnen gilt die Einteilung in vier Klassen ..."

Und da sich Lernen für das spätere Leben empfiehlt, zeigt sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit den Prämien als sehr engagiert. Seit dem Jahre 2008 werden Erwerbstätige, die Wunsch nach Bildung verspüren mit Bildungsgutscheinen unterstützt. So soll denjenigen geholfen werden, die bisher aus finanziellen Gründen eine Weiterbildung nicht in Betracht ziehen konnten. In der Summe wurden bisher 250.000 zur Verfügung gestellt. Nun befindet sich das Programm im Anlauf auf die dritte Runde, in der bis Ende 2017 280.000 weitere Prämien mit einem Volumen von 85 Millionen an die Erwerbstätigen verteilt werden sollen, die aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds mitfinanziert werden.

 

Eine der Bedingungen, ausgelöst durch die große Nachfrage auf die Bildungsprämie, ist unter anderem das gesetzte Mindestalter von 25 Jahren. Damit will Johanna Wanka denen Hilfe leisten, die es wirklich nötig haben. Des Weiteren müssen die Interessenten mindestens 15 Stunden in der Woche arbeiten und hinzu kommt eine Maximale Höhe der Weiterbildung von 1000 Euro. Zudem ist darauf zu achten, dass das zu versteuernde Jahreseinkommen die Marke von 20.000 Euro nicht überschritten darf, da der Bewerber sonst seinen Anspruch verliert. Wer demnach alle Voraussetzungen erfüllt, kann damit rechnen, dass 50 Prozent der Kosten übernommen werden. Grundsätzlich liegt die Höhe der vergebenen Bildungsgutschein bei einem Wert von 350 Euro.


Trotz der angebotenen Bildungsprämie stehen ältere Arbeitnehmer oft auf der Stelle. Nach einer Studie erreichen die Weiterbildungsangebote in erster Linie die junge Generation. Dennoch wollen auch deutsche Mittelständler ihre älteren und erfahrenen Angestellten nicht so schnell abschieben. Doch sind die Weiterbildungsangebote in erster Linie auf die Generation unter 40 ausgelegt, so die aktuelle Situation im deutschen Mittelstand. Nicht mehr als drei Prozent der Unternehmen bieten verschiedenen Schulungen oder Trainingsalternativen  an, die von der älteren Generation genutzt wird. Nach einer Studie der Baumann Unternehmensberatung nutzen, mit gut 60 Prozent, in erster Linie junge Angestellte unter 40 die angebotenen Weiterbildungsmaßnahmen. Obwohl sämtliche  Unternehmen die Möglichkeit der Weiterbildung, als ein elementares Instrument, im Hinblick auf den Fachkräftemangel, betrachten. Zudem sagen 78 Prozent, dass vor allem ältere Mitarbeiter gefördert werden müssen.


Definitiv ist die lebenslange Lernbereitschaft der Mitarbeiter für die Unternehmen eine Grundvoraussetzung um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Ursache, der ungenutzten Weiterbildungsmöglichkeiten, der älteren Generation, liegt im Zeitmangel. Denn nur wenige Betriebe schaffen auch den dafür erforderlichen Freiraum, der für eine zusätzliche Qualifizierung nötig wäre. So ist beispielsweise eine Sabbatjahr, welches ein Arbeitszeitmodell für einen längeren Sonderurlaub darstellt, nur in jedem dritten Unternehmen möglich. Auch andere Zeitsparalternativen, wie Sperrstunden für E-Mail und Handys werden lediglich in jedem fünften Betrieb umgesetzt. Unter diesen Voraussetzungen ist es für den Mitarbeiter über 40 ein nicht gerade unkompliziertes Unterfangen die Balance zwischen Familie, Beruf und der gewünschten Weiterqualifizierung zu finden, wenn von Seiten der Unternehmen keine ausreichende Unterstützung gegeben ist.

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