FuE-Förderung
Ausgaben für Forschung
Bei der steuerlichen FuE-Förderung können Unternehmen Personalausgaben für Forscher, Abschreibungen auf Geräte oder Laboranlagen sowie Ausgaben für externe Forschungsaufträge steuermindernd geltend machen. Davon profitieren insbesondere kleine und mittlere Unternehmen. Bund und Land fördern FuE Vorhaben durch zahlreiche Förderprogramme wie bspw.- Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand
- ZIM - Koop - Fördermodul Kooperationsprojekte
- ZIM - Nemo - Fördermodul Netzwerkprojekte
- ZIM - Solo - Fördermodul Einzelprojekte
- Förderprogramme Materialeffizienz des BMWi (DEMEA)
- Förderprogramm Go-Inno (Innovationsgutscheine)
- Ideen zünden! Die Hightech-Strategie für Deutschland
- Die Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes
Unübersichtlichkeit der FuE-Förderprogramme
Negativ zu Buche schlagen auch die Unübersichtlichkeit der Förderprogramme, der hohe Bewerbungsaufwand und die zahlreichen Offenlegungspflichten. Sie schrecken vor allem KMU ab. In den letzten fünf Jahren haben sich nur 27% der KMU mit den Möglichkeiten einer FuE-Förderung beschäftigt; nur knapp die Hälfte von ihnen stellte schließlich einen Förderantrag.Die derzeitige FuE-Förderung in Deutschland wirkt somit hoch selektiv. Sie ist begrenzt auf bestimmte Technologiefelder und Branchen sowie Regionen und benachteiligt KMU gegenüber Großunternehmen, die eine um 250% höhere Förderwahrscheinlichkeit aufweisen. Durch die Konzentration auf einzelne Technologiebereiche besteht auch die Gefahr, innovative Ideen von vornherein von einer Förderung auszuschließen. Die Absage der Bundesregierung an eine steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung (FuE) in dieser Legislaturperiode hat auch der Branchenverband BITKOM scharf kritisiert.

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