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Samstag, 22.04.2017

EQJ (Betriebliche Einstiegsqualifizierungen)

Betriebliche Einstiegsqualifizierungen (EQJ) sind ein von der Wirtschaft im Rahmen des Ausbildungspaktes entwickeltes Angebot, das jungen Menschen mit Vermittlungshemmnissen als Brücke in die Berufsausbildung dienen soll. Die Einstiegsqualifizierung gibt es seit 2004, da wurde die Maßnahme im Rahmen des Ausbildungspaktes entwickelt.

 

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" ... Die wichtigste geförderte Kategorie von Unternehmen sind immer die KMUs (=kleine und mittlere Unternehmen). Mit Wirkung vom 1. Januar 2005 wurden KMUs EU-weit neu definiert. Diese Definition ist für Sie wichtig, da Sie nur die attraktiven Fördermittel erhalten, wenn Sie in diese Kategorie fallen. Sollte Ihr Unternehmen die unten genannten Kriterien erfüllen, so sind Sie anspruchsberechtigt und erhalten nicht rückzahlbare Zuschüsse, sobald Sie einen Antrag bei dem entsprechenden Förderprogramm stellen. Im Einzelnen gilt die Einteilung in vier Klassen ..."

Im Jahr 2008 stellen Betriebe im Rahmen des Ausbildungspaktes bereits 42.250 EQJ-Plätze für Jugendliche zur Verfügung. Das Einstiegsqualifizierungsjahr ist ein Angebot für Jugendliche, die keinen Ausbildungsplatz finden. Man kann das EQJ mit einem Praktikum vergleichen, nur dass es klarere gesetzliche Regelungen gibt.

Dauer und Vergütung

Im EQJ ist zum Beispiel deine Vergütung gesetzlich vorgeschrieben. Auch die mögliche Dauer des EQJ ist gesetzlich festgelegt. Wenn man eine EQJ absolviert, arbeitet man in einem Betrieb und sammelst während dem halben Jahr oder dem ganzen Jahr Praxiserfahrung. Im besten Fall wird der Kandidat nach Abschluss des EQJ in eine reguläre Berufsausbildung übernommen und erhält so den gewünschten Ausbildungsplatz.

Die Chance, nach einem halben Jahr oder einem Jahr Einstiegsqualifizierung einen Ausbildungsplatz zu erhalten, liegt bei ungefähr 70 Prozent. Damit die Arbeitsagentur ein EQJ fördert, müssen bestimmte Bedingungen erfüllen: Die wichtigste Bedingung ist, dass der Kandidat beim Arbeitsamt als Bewerber gemeldet ist und keinen Ausbildungsplatz findet. Außerdem darf der Kandidat noch keine Berufsausbildung abgeschlossen haben und muss unter 25 Jahre alt sein. Außerdem muss die allgemeine Schulpflicht erfüllt haben. Im Unterschied zu einem Praktikum ist beim Einstiegsqualifizierungsjahr die Vergütung festgelegt.

Das Einkommen ist leider nicht hoch: Wenn man eine Einstiegsqualifizierung machst, erhält der Kandidat pro Monat 212 Euro Gehalt ausgezahlt. Das Geld kommt nicht vom Betrieb, sondern von der Arbeitsagentur. Außerdem zahlt der Betrieb noch 106 Euro Sozialversicherungsbeiträge. Der Betrieb kann dir aber freiwillig ein höheres Einkommen zahlen. Außerdem ist in manchen Tarifverträgen eine höhere Vergütung im EQJ festgelegt.

Förderung durch die Agentur für Arbeit

Ein EQJ kann nur von der Arbeitsagentur gefördert werden, wenn ein schriftlicher EQJ Vertrag vorliegt! Wie bei normalen Auszubildenden, muss der Vertrag bei der zuständigen Stelle gemeldet werden, also zum Beispiel bei der Industrie- und Handelskammer (IHK). Beim EQJ gelten die grundsätzlichen Regelungen des Arbeitsrechts für die Kandidaten und es gelten sehr ähnliche Rechte wie bei normalen Azubis.

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